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Meine Arbeit

Ich sehe mich als Personal Trainer für den Geist und arbeite mit Methoden und Erkenntnissen der westlichen und östlichen Philosophie.

Buddhistische
Achtsamkeit

DIE GRUNDLAGE MEINER ARBEIT

Den Buddha-Weg erforschen heißt, sich selbst zu erforschen. Sich selbst zu erforschen heißt, sich selbst zu vergessen. Sich selbst zu vergessen bedeutet, eins zu werden mit allen Existenzen.

– Dōgen

Die Praxis der Achtsamkeit hat ihre Wurzeln im Buddhismus und blickt auf eine über 2.500 Jahre alte Tradition zurück. Achtsamkeit bedeutet, sich der Gedanken, Gefühle und Sinneseindrücke im gegenwärtigen Moment bewusst zu sein und ihnen mit einer offenen, wohlwollenden Haltung zu begegnen. Wer im Alltag zunehmend achtsam ist, kultiviert einen Zustand der Präsenz, der Wahrnehmung ermöglicht, ohne dass eine Identifikation mit dem Wahrgenommenen entstehen muss. So entwickelt sich eine natürliche, heitere Gelassenheit: Gedanken und Gefühle werden erlebt, ohne das eigene Handeln zwangsläufig zu bestimmen. Achtsamkeit eröffnet dadurch einen Raum innerer Freiheit. An die Stelle automatischer, gewohnheitsmäßiger Reaktionen tritt die Möglichkeit bewusster Entscheidungen, für die Verantwortung übernommen werden kann. Ein Leben jenseits des „Autopiloten“ im Hier und Jetzt wird häufiger, länger und schneller erfahrbar. Geht die Praxis über ein rein säkulares Verständnis hinaus und wird im Kontext des buddhistischen Pfades vertieft, kann Achtsamkeit darüber hinaus zu einer grundlegenden Einsicht führen: dem Erwachen zur Natur des Geistes. In dieser Erkenntnis zeigt sich, dass das, was wir gewöhnlich als „Ich“ oder „Selbst“ bezeichnen, ebenfalls eine Erscheinung im Bewusstsein ist – und als solche erkannt und losgelassen werden kann.Wird diese Haltung regelmäßig kultiviert, so führt das zu einer höheren Selbstwahrnehmung, d.h. der Praktizierende bekommt einen feineren Zugang zu den eigenen Gefühlen. Darüber hinaus führt Achtsamkeit auch zu heiterer Gelassenheit, da der Praktizierende lernt, sich nicht mehr mit seinen Gedanken und Gefühlen identifizieren zu müssen. Zu guter Letzt liegt in der achtsamen Haltung auch der Schlüssel zu mehr Freiheit, weil sich der Praktizierende aus der Umklammerung des Autopiloten befreit und statt unbewusster, gewohnheitsmäßiger Reaktivität nun ganz bewusst entscheiden kann, wie er auf die Ereignisse des Lebens reagieren möchte. Geht der Praktizierende über das säkulare Verständnis von Achtsamkeit im Westen hinaus und folgt ernsthaft dem buddhistischen Pfad, dann liegt in der Achtsamkeit zudem der Schlüssel zum Erwachen. Dem Erwachen in die Natur des Bewusstseins und der damit verbundenen Erkenntnis, dass das, was wir „Ich“ oder „Selbst“ nennen lediglich eine weitere Erscheinung im Bewusstsein ist, die losgelassen werden kann.

Denke bis zu den letzten Konsequenzen, reisse nieder, was deinem Denken im Wege steht; selbst das Heiligste, das Unantastbare ist unheilig und ein Frevel, wenn es dem Gedanken zur Schranke ward.

– Lily Braun​

Philosophische Lebenskunst widmet sich der Frage nach dem guten, bejahenswerten Leben. Als „Philosophische Praxis“ wurde sie 1981 von Gerd B. Achenbach begründet und knüpft an das antike Verständnis von Philosophie an – ein Verständnis, das sie weniger als theoretische Disziplin, sondern als praktische Lebensform begreift. Im Zentrum stehen Einsicht und Vernunft als Grundlage für ein gelingendes Leben. Zu philosophieren bedeutet, ein „Denken ohne Geländer“ zu kultivieren, um das vermeintlich Selbstverständliche immer wieder in Frage zu stellen und sich selbst sowie die Welt aus einer neuen, klaren und geschärften Perspektive zu betrachten. Die Bereitschaft zum kritischen Denken sowie die daraus gewonnenen Einsichten gilt es zu verinnerlichen, damit sie das eigene Denken und Handeln prägen und nicht zu bloßen Kalendersprüchen verkommen. Wo Achtsamkeit Klarheit im Geist schafft, entfaltet Philosophie Klarheit im Denken und eröffnet so den Weg zu einer verkörperten Weisheit für ein gelingendes Leben.

Philosophische
Lebenskunft

Psychedelische Integration

Die Kraft der Psychedelika besteht darin, dass sie oft innerhalb weniger Stunden Tiefen der Ehrfurcht und des Verständnisses offenbaren, die uns sonst ein Leben lang entgehen können.

– Sam Harris

Die verantwortungsbewusste und reflektierte Arbeit mit Psychedelika kann einen wertvollen und einzigartigen Perspektivwechsel ermöglichen, der unmittelbar an die buddhistische Achtsamkeit sowie die philosophische Lebenskunst anknüpft. Zum einen eröffnet das Eintauchen in das eigene Bewusstsein die Möglichkeit besonderer Erfahrungen und Einsichten, die die Achtsamkeitspraxis vertiefen und ein unmittelbares Erkennen der Natur des Geistes begünstigen. Zum anderen kann durch bewusste Reflexion des Erlebten ein tieferes Verständnis entstehen, das – im Prozess der Integration und getragen von kritischem, philosophischem Denken – zu einer tragfähigen inneren Weisheit heranreift. Mittlerweile belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien aus aller Welt die Wirksamkeit und Besonderheit psychedelischer Erfahrungen in unterschiedlichen Kontexten, wenngleich diese Erfahrungen nicht für jeden und jederzeit gleichermaßen geeignet sind!

PROGRAMME & KURSE

In meinen Kursen und Workshops begleite ich Menschen auf dem Weg zu mehr Selbstführung.

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